Wo Waldgeister und Baumnymphen wohnen

Schmetterling, Friedrichsruh, Naturfreunde, Aumühle
© Garten der Schmetterlinge
Schon Johann Wolfgang von Goethe hat ihm Zeilen gewidmet, und bei den Griechen wurde er als Verkörperung der menschlichen Seele angesehen: Die Rede ist vom Schmetterling. Und hier, im Aumühler Ortsteil Friedrichsruh, geht es in puncto Falter richtig international zu, leben doch vor Ort etliche Vertreter aus allen Kontinenten. Seit über 30 Jahren können die bunten Falter in Deutschlands ältestem Schmetterlingsgarten, der von Fürstin Elisabeth von Bismarck gegründet wurde, beobachtet und bestaunt werden.
Circa 40 verschiedene Arten und mehr als 1000 Schmetterlinge locken alljährlich zahlreiche Besucher in den Sachsenwald. Auch in 2018 hat der Schmettlerlingsgarten wieder geöffnet, und die schönsten Falter warten in ihrer ganzen Pracht auf – Metamorphose inbegriffen – und bescheren dem Betrachter spannende Momente. Während nämlich im Außengelände heimische Arten, wie der große Fuchs, der kleine Fuchs und das Tagpfauenauge beobachtet werden können, sind hier im Tropenhaus die exotischen Exemplare wie der Waldgeist und die Weisse Baumnymphe zu sehen. Oder aber auch der Atlasspinner, der größte Schmetterling, den es in Friedrichsruh gibt. Er gehört zu den Nachtfaltern und zählt mit einer Flügelspannweite von bis zu 30 Zentimetern zu den größten Schmetterlingen der Welt. Der Garten der Schmettlerlinge Friedrichsruh ist wahrlich ein zauberhafter Ort für Naturfreunde, Entdecker und Genießer.
Garten der Schetterlinge, Am Schloßteich 8, 21521 Aumühle