High Five: die Events

Schon was vor in den nächsten Tagen? Wir empfehlen die High Five: Events für Hamburg. Von Kunst über Kultur und Sport ist alles dabei, was Laune macht.

 

16. 8.  TITANIC

Bis heute lässt das Thema Titanic die Menschen nicht los. Noch auf der Jungfernfahrt im Jahre 1912 kollidierte das gigantische Schiff mit einem Eisberg und versank. Sein Untergang ist eines der dramatischsten Unglücke des 20. Jahrhunderts. „Titanic – The Musical“ basiert auf den bewegenden Schicksalen der Menschen an Bord und zeichnet ihre Geschichten ebenso behutsam wie detailgetreu nach. Bereits die Original Broadway Produktion erhielt fünf Tony Awards, unter anderem als bestes Musical. Nur noch wenige Tage ist die Londoner Neuinszenierung mit deutschen Untertiteln an der Hamburgischen Staatsoper zu Gast.

Foto: Scott Rylander
19.30 Uhr
Hamburgische Staatsoper
Großes Haus
Große Theaterstraße 25

 

17. 8. KIEZ DIVA

Eine ganz besondere Hommage an Hamburg und natürlich den Kiez: „Die Kiez Diva“ im Schmidtchen erzählt und singt vom Aufstieg der Reeperbahn zum Broadway Deutschlands: Vom Urknall des Schmidt Theaters, der ersten Riesenshow „Cats“ sowie den kleinen Musical-Boutique-Häusern Imperial und Holstenwall. Die boomende Zeit der Nullerjahre ist ebenso dabei wie die Gegenwart, die geprägt ist von den Produktionen der „Stage“ und natürlich von den frechen Ideen des Schmidt Tivoli. In der Titelrolle ist Iris Schumacher zu sehen und zu hören – und sie weiß wirklich, wovon sie singt. Immerhin ist sie die einzige Musical-Darstellerin Deutschlands die auf allen Big Five der Bühnen in Hamburg gestanden hat.

Foto: Mechthild Flemming
20 Uhr
Schmidtchen
Spielbudenplatz 21-22


18.8. ONE MOTHER/DOPE SAINT JUDE

One Mother sind ein feministisches Künstlerinnen-Kollektiv aus Hamburg um Preach und Natasha P., die mit ihren ersten Veröffentlichungen gerade für Furore sorgen. Zu ihrem  Showcase beim Sommerfestival auf Kampnagel haben sie sich die südafrikanische Rapperin Dope Saint Jude und die berüchtigte Klitclique dazu geholt. Dope Saint Jude (Foto) bezeichnet sich selbst als „Gangster, Hustler, Aktivistin, Produzentin, Sozialarbeiterin und Party Animal“. In ihren Texten beschäftigt sie sich mit den Folgen der Apartheid und dem täglichen Gendertrouble.

Foto: Jabu Newman
22 Uhr
Kampnagel
Jarrestraße 20

 

19. 8. DIE DAME

Die zwanziger Jahre sind die Blütezeit der Illustration. Neue Techniken ermöglichen es erstmals, Abbildungen auch auf einfachem Zeitungspapier zu drucken. Eine Riege von hervorragenden Zeichnern beliefert die Berliner Presse. Vor allem  den Ullstein-Verlag mit der Zeitschrift „Die Dame“. Bedeutende Publizisten wie Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky oder Arthur Schnitzler schreiben für diese fortschrittliche und emanzipierte  Zeitschrift. Marlice Hinz (1903–1978) und Ernst Dryden (1887–1938) waren zwei der führenden Zeichner der „Dame“. Sie stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe. Erstmals werden hier etwa 150 Zeichnungen der beiden Illustratoren aus den Jahren 1920 bis 1935 präsentiert.

10 bis 18 Uhr
Museum für Kunst und Gewerbe
Neben dem Hauptbahnhof

 

19.8. FINALE BEACH-VOLLEYBALL WORLD TOUR 

Das Rothenbaum-Stadion wird zum Strand! Beim Finale der World Tour der Beach-Volleyballer spielen die besten zwölf Teams der Welt um den Titel und um insgesamt 800.000 US-Dollar Preisgeld. Übrigens: So jung ist Beach-Volleyball als Sport gar nicht, wie man meinen könnte: Das erste Beach-Volleyball-Spiel wird dem US-Amerikaner George David Center zugeschrieben. Der spielte bereits 1915 mit Freunden auf Hawaii. Diese Variante des Volleyballs verbreitete sich in den 1920er Jahren in Santa Monica und an anderen Stränden in Kalifornien. Parallel gab es auch erste Beachvolleyballer an den brasilianischen Stränden von Copacabana und Ipanema. Ab 1922 wurden die ersten Beachclubs gegründet.

ab 9 Uhr, Endspiel 14 Uhr
Hallerstraße 89
Eintritt frei