Deichtorhallen – Fotografisch gesehen

Zwei Ausstellungen im Haus der Photographie der Deichtorhallen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, begeistern aktuell die Besucher.
Zum einen wäre da „Peter Bialobrzeski − Die zweite Heimat“. Bialobrzeski ist einer der bekanntesten und international erfolgreichsten deutschen Fotografen der Gegenwart. Seine neue Serie „Die zweite Heimat“ ist die Fortsetzung von „Heimat“ und Auftakt der Ausstellungsreihe „Hamburger Helden“. In 40 Farbfotografien zeigt er Orten und Unorte in Deutschland, aber vor allem die Weiten dazwischen. Er selber spricht von der „Erforschung der sozialen Oberfläche Deutschlands“. Eine horizonterweiternd Reise, die einen anderen Blick auf den Begriff „Heimat“ wirft.

Die zweite Ausstellungs-Eröffnung kommt von Alec Soth und heißt „Gathering Leaves“. Soth gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Dokumentarfotografie. Seine Schau umfasst rund 65 Werken und vermittelt einen tiefen Einblick in sein Schaffen.
Die physischen Landschaften seines Heimatlandes, der majestätische Mississippi, die tosenden Niagarafälle, die weiten offenen Wüsten, die Kleinstädte und städtischen Randgebiete, bilden die Struktur seiner poetischen Studien des amerikanischen Lebens. Inhaltlich spiegelt er damit die amerikanischen Ideale von Unabhängigkeit, Freiheit, Spiritualität und Individualität wieder, die er in alltäglichen Szenen zum Ausdruck bringt.

Beide Ausstellungen laufen bis zum 7. Januar 2018.