Wintergarten St. Pauli – Kein klassischer Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte gibt es in Hamburg nicht zu knapp und doch probieren einige Veranstalter mit frischen Ideen weitere neue Märkte zu etablieren. So versucht der Wintergarten St. Pauli in diesem Jahr erstmals vor der Rindermarkthalle mit neuen Akzenten sein Publikum zu finden. Auf dem Vorplatz entsteht aus Überseecontainern und einem Pagodenzelt ein Wintergarten, der eine entspannte Alternative zu den innerstädtischen Märkten bieten will.

Weihnachtliche Märkte – Alle Jahre wieder

Neben den traditionellen, großen Hamburger Weihnachtsmärkten in der Innenstadt gibt es auch weniger kommerzielle, eher kleinere Adventsmärkte und -messen, die sehenswert sind. Einige Vorschläge für draußen – und bei weniger gutem Wetter – für drinnen:

ST. MICHAELIS – Weihnachtsmarkt im und um den Michel

Der Weihnachtsmarkt am Michel ist der älteste in der Hansestadt Hamburg. Seit 1919 lockt er traditionell am ersten Adventswochenende Groß und Klein. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Glocken erleben“. Die Glockenwerkstatt lädt ein zu Glockengeschichten und Klangerlebnissen und zeigt wie Glocken aus Schokolade gegossen werden.

Mineralien Hamburg – Die Welt der schönen Steine

Faszinierende Unikate, edler Schmuck und Jahrmillionen alte Fossilien ¿ die ¿Mineralien Hamburg¿ lädt dieses Jahr zum 38. Mal zum Stöbern, Entdecken und Einkaufen auf das Messegelände im Herzen der Hansestadt. Drei Tage lang präsentieren mehr als 400 Aussteller aus 35 Nationen schöne und einzigartige Exponate auf der viertgrößten Mineralienbörse weltweit.

Historische Deichstraße – Fest am Fleet

Die Deichstraße, in der im Mai 1842 der Große Brand ausbrach, und Ole von Beust vor rund 40 Jahren als Jurastudent eine Sozialwohnung bewohnte, ist eine von nur drei erhalten gebliebenen Straßen nach der großen Katastrophe, in denen sich das historische Hamburg ahnen lässt: Gut 700 Meter Kopfsteinpflaster mit alten Laternen, das Nikolaimahnmal im Rücken, die Speicherstadt im Visier. …

Reeperbahn Festival – Zehn Jahre Musik, Kunst und mehr

Ein ganzer Stadtteil ist im Festival Fieber und feiert an drei Tagen sein zehnjähriges Bestehen. Vom 23. – 26. September 2015 spielen verschiedenste Künstler in den Clubs und auf den Straßen des Hamburger Kiez, dazu gibt es Ausstellungen, Lesungen und Konferenzen rund um die Musikbranche.

Texas hat es mit dem „South by South West“ Festival vorgemacht, Hamburg setzt die Idee der Stadtteilveranstaltung mit dem Reeperbahn Festival gekonnt um und zieht jedes Jahr mehr und mehr Musikliebhaber, Kunstbegeisterte und Professionals an.

Zauberkunst – Magische Unterhaltung

Er kommt nicht auf einem Besen angeritten und hat auch keinen Zauberstab – magisch ist es im Zauber-Salon bei Wittus Witt aber trotzdem. Was der renommierte Illusionist Witt hier jeden Freitag bietet ist Zauberkunst hautnah, direkt zum Anfassen. Keine Kisten und Kästen, die auf einer riesengroßen Bühne hin- und hergeschoben werden, sondern kleine große Wunder direkt unter den Nasen und Augen der Gäste. Charmant, intelligent und witzig, so wie er es schon viele Male im Fernsehen und auf internationalen Bühnen gezeigt hat. Hier kann man ihm genau auf die Finger schauen und fragt sich doch: Verflixt, wie hat er das bloß gemacht?! …

Führungen – Bunker-Hochburg Hamburg

Jeder in Hamburg kennt Bunker. Das bekannteste Beispiel steht auf dem Heiligengeistfeld. Aber dass es etwa 700 Bunker in Hamburg gibt und die Mehrzahl davon in der Unterwelt, ist eher unbekannt. In der Hansestadt kümmern sich seit 2006 zwei Vereine um die Welt der Bunker und unterirdischen Bauwerke: „Unter Hamburg“ und „Hamburger Unterwelten“. Die jeweiligen Führungen sind nicht nur für Touristen interessant. Auch die meisten Hamburger können hier viel Neues erfahren. Denn Hamburgs Unterwelt steckt voller Geschichte: vom Röhrenbunker in der Tarpenbekstraße bis zum Rundbunker wie etwa gegenüber des Dammtor-Bahnhofs, von Tunneln und Tiefgaragen bis hin zu den steinernen Zeugen des NS-Regimes – den Luftschutzbunkern. …

Speicherstadt – Hamburg Dungeon

Über 600 Jahre schrecklich herrliche Geschichte erwarten Sie bei einem Besuch des Hamburg Dungeon. Die Reise beginnt in einem mittelalterlichen, leicht demolierten Fahrstuhl – und endet mit einem Schuldspruch: Tod durch Erhängen – Adrenalin pur! Ein Rundgang dauert etwa 90 Minuten.