Editorial
Ein Hoch auf den Mai
Es geht wieder aufwärts in der Stadt - zumindest mit den Temperaturen. Aber nicht nur damit: Im Turm von Sankt Michaelis saust der neue Fahrstuhl in 34 Sekunden mit 13 statt bisher zehn Passagieren hinauf zur Aussichtsplattform. Ein erhebendes Gefühl, dass nur noch sportliche Freiwillige die 453 Stufen auf 74 Meter Höhe kraxeln müssen, um den Blick über Stadt und Hafen zu genießen...
„Die Fischwerker“
Karsten Hagenah jetzt auch in Ahrensburg
Seit Anfang April ist der Hamburger Fischgroßhändler Karsten Hagenah auch in Ahrensburg zu finden. Im City Center Ahrensburg bietet Hagenah-Geschäftsführer Torsten Oesmann mit dem Einzelhandelsgeschäft das „Fischhaus“ auch der dortigen Kundschaft seine Produkte in gewohnt hoher Qualität. Dabei wird der Frischfisch aus dem Hauptsitz in der Schnackenburgsallee geliefert, leckere Salate, Marinaden und derzeit auch der Räucherfisch kommen von Partnerbetrieben.
Ausgesuchte Süß- und Salzwasserfische werden hier professionell filetiert, enthäutet oder auf Wunsch portioniert – alles ohne Aufpreis. Die heiß geräucherten Heilbutt-Stücke, Stremellachs-Minis, Forellen, Makrelenfilets, Bücklinge und Schillerlocken sind nicht nur für Fans von Räucherfisch-Produkten echte Leckerbissen. Auch exotische Fische, Schalen- und Krustentiere finden ihren Platz in der 18 Meter langen Theke.
Gartenbau und Architektur
In 80 Gärten um die Welt
Die internationale gartenschau hamburg lockt Besucher in attraktive Erlebniswelten.
Vom 26. April bis 13. Oktober 2013 öffnet die igs 2013 ihre Pforten in Hamburg-Wilhelmsburg, Europas größter bewohnter Flussinsel. Das touristische Großereignis nimmt seine Besucher mit auf eine kurzweilige Weltreise durch sieben Erlebniswelten, 80 fantasievoll gestaltete Gärten erzählen von Fernweh und Reisefieber, fremden Sprachen und Gebräuchen, exotischen Pflanzen und Gewürzen. Aber auch die fünf Kulturlandschaften der Metropolregion Hamburg präsentieren sich.
Altonaer Museum
Jubiläumsfeier nach dem Umbau
Das 1863 gegründete Altonaer Museum feiert am 1. Mai 2013 nicht nur seine Wiedereröffnung nach der viermonatigen Umbaupause, sondern begeht auch seinen 150sten Geburtstag mit einer Reihe von Sonderveranstaltungen zum Jubiläum.
Gestartet wird am 1. Mai - in Kooperation mit dem Evangelischen Kirchentag - mit einem Tag der offenen Tür, der allerlei Überraschungen vor und hinter den Kulissen des Museums bietet. Neben der Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Der Tod und das Meer“ werden Depotführungen, Vorträge und ein Kinderprogramm mit GEOmini jede Menge Unterhaltsames präsentieren.
Frische Fische nach dem Brand
Hagenah eröffnet wieder
Ein großer Schritt ist geschafft: Jetzt steht an der Schnackenburgsallee ein beheiztes, 600 Quadratmeter großes Zelt voller Frischfisch, Räucherware, Feinkostsalaten und Marinaden - alles in gewohnter Qualität, wie die Freunde des Fischlieferanten Hagenah kennen und lieben. Im Bistro nebenan werden wie gewohnt ein Mittagstisch und leckere Menüs angeboten. Ab dem 18. Februar ist dann auch die Auslieferung von Frisch- und Räucherfisch, leckeren Marinaden und Feinkostprodukten wieder möglich.
100 Jahre Museum für Völkerkunde an der Rothenbaumchaussee
Macht die Vielfalt sichtbar!
Bereits 100 Jahre befindet sich das Museum für Völkerkunde Hamburg an der Rothenbaumchaussee und ist aus dem Bezirk Eimsbüttel nicht mehr wegzudenken. Übrigens: Eimsbüttel ist der Bezirk mit der höchsten Zahl an internationalen Einwohnern. Nirgendwo sonst in Hamburg findet sich eine derartige interkulturelle Vielfalt. Das Motto des Museum für Völkerkunde Hamburg trifft sich daher gut mit den räumlichen Gegebenheiten! Es lautet „Ein Dach für alle Kulturen“ – das Museum befindet sich also genau am richtigen Platz in der Freien und Hansestadt Hamburg.
Cap San Diego
Der weiße Schwan in Fahrt
Schon lange kein Geheimtipp mehr und daher sehr schnell ausgebucht sind die Gästefahrten auf der Cap San Diego. Sieben Fahrten auf dem größten fahrtüchtigen Museums-Frachtschiff der Welt werden 2013 angeboten. Den Anfang macht am 9. Mai die Einlaufparade zum Hafengeburtstag - da bietet sich garantiert ein beeindruckender und einmaliger Anblick auf die teilnehmenden Schiffe. Weitere Tagesfahrten finden auf der Elbe, dem Nord-Ostsee-Kanal und der Kieler Förde statt, ein Busshuttle zu den jeweiligen Abfahrtshäfen wird angeboten. Während aller Fahrten stehen den Passagieren sämtliche Räume zur Besichtigung offen: Maschinenraum und Kommandobrücke, Peildeck und Rudermaschine, Luken und Decksflächen. Wissbegierige Fragen werden von den Besatzungsmitgliedern gern und kenntnisreich beantwortet. Die Fahrten auf dem „Weißen Schwan des Südatlantiks“, diesem einmaligen Museums-Frachtschiff sind allemal eine Reise wert!
Kunsthandwerker Peter Baron fertigt Hochzeitsstühle nach Elbinsel‐Tradition
Oder: Der Stuhl‐Baron von der Elbinsel
„Dat gifft keenen, de dat mogt.“ Als Peter Baron diese Worte auf Plattdeutsch von einem Nachbarn hört, reift in dem gelernten Modelltischler eine Idee: Er wird die alte Tradition fortsetzen und die historischen Finkenwerder und Altländer Hochzeitsstühle wieder herstellen. Die, die nicht nur sein Nachbar so sehr schätzt.
Mehr als 700 Pfostenstühle mit fein gedrechselten Rundungen und einem Rückenbrett mit individuellen kunstvollen Flachschnitzereien haben seither die kleine Werkstatt auf der ehemaligen Elbinsel in Hamburg‐Finkenwerder verlassen.
Diesem Handwerk, das im 17. Jahrhundert seinen Ursprung fand, geht Peter Baron mittlerweile seit 28 Jahren und mit immer noch großer Leidenschaft nach.
Der Lederpunzer von Hamm | Mario Marquardt
Ein Mann prägt das Bild unserer Stadt
Dürfen wir vorstellen: Mario Marquardt! Der ist quasi zehn Männer in einer Person - und das kommt so: Seit 24 Jahren ist er Teilhaber bei Vanino & Henkel als (in alphabetischer Reihenfolge) Autosattler, Buchbinder, Graveur, Feintäschner, Formbauer, Graveur, Lederpräger, Punzer, Sattler und Vergolder tätig. Weil sich das niemand merken kann, nennt er sein Gewerbe Lederkunsthandwerk.
Museum für Kunst und Gewerbe
Neueröffnung der Sammlung
Erstmals in der Geschichte des MKG erhält die Designsammlung eigene Räume und präsentiert über 1000 Objekte aus Kunsthandwerk und Design seit 1945.
Scherenschnitt
Die Kunst aus dem Schattenreich
Filigran, kunstvoll und einfach wunderschön: Die fast wie Schwarzweiß-Fotos wirkenden Silhouetten-Porträts des in Hamburg lebenden Scherenschnittkünstlers Reinhold Stier sind eine Augenweide.
In zwei bis fünf Minuten schneidet der begabte Scherenschneider aus feinem Papier treffsicher die Gesichtszüge der Personen zu kunstfertigen Porträts heraus. „Vorzeichnen? Brauche ich nicht! Ein Zeichner schneidet ja auch nicht vor“, meint Stier, der diese Kunst seit 1973 betreibt. Viele Hanseaten kennen ihn von seinem Holzstand auf dem Hamburger Dom, wo er seit 27 Jahren steht und mit seiner geschickten und fingerfertigen Handhabung der scharfen Schere seine Kunden immer wieder verblüfft.
Feuerwehr Hamburg
Nachwuchs gesucht!
Es brennt! In Hamburg zwar nicht bedrohlich, aber bei der Feuerwehr: Die sucht dringend junge Leute, die den harten, aber notwendigen und spannenden Job bei den Kämpfern an vorderster Rettungsfront mitmachen wollen. Wie die Nachwuchskräfte angesprochen werden können, zeigt der Roller BMW C 1, der vor der Innenstadtwache der Berufsfeuerwehr parkt. Der war ursprünglich für Katastropheneinsätze im Elbtunnel angeschafft worden, dient aber jetzt weniger dramatisch als Blickfang für das Anwerben von neuen Kollegen.
Big Brothers Big Sisters
Schenken Sie einem Kind das Kostbarste: Ihre Zeit
Es ist nicht immer eine Frage von Schuld, wenn einem Kind nicht die nötige Fürsorge zuteil wird. In vielen Fällen liegt es an unvermeidlichen Umständen, dass Mädchen oder Jungen nicht genügend Aufmerksamkeit und Anleitung erfahren. In solchen Fällen hilft die Organisation Big Brothers Big Sisters: Jeder kann sich als MentorIn anmelden, um als Mann einen Jungen oder als Frau ein Mädchen zur Betreuung zu „übernehmen“.