Alma Hoppes Lustspielhaus
Mann oh Mann - wenn das mal gutgeht...
Da sind sie wieder, die beiden Männergestalten: Wie Walter Matthau und Jack Lemmon im berühmten Hollywood-Film. Auch jetzt im Lustspielhaus sind sie nicht ganz freiwillig in eine Wohngemeinschaft gezogen, pflegen mit voller satirischer Hingabe ihre Midlife-Crisis und harren vielsagend auf das Ende ihrer persönlichen Krisen. Eine echte Männerwirtschaft ist das: Der eine Schönheitschirurg, der andere Ghostwriter für Politik und Wirtschaft. Die Devise des einen: „Nur wer angibt, hat mehr vom Leben“, der andere ist pedantisch und penibel sogar in seiner penetranten Lust am Leiden. Dabei assistieren ihnen einige interessante Figuren: Freunde, die zu Besuch kommen, Frauen, die nicht zu Besuch kommen, ratlose Berater, skurrile Weggefährten, personifizierte Verlegenheitslösungen und kopflose Cabrio-Verkäufer. Ein hoffnungsfreies Typen-Kabinett, das niemanden mehr verzweifeln lässt als sie selbst.
Tarzans Abschied von der Bühne
Im Sommer verhallt der Schrei
Manchen Schrei möchte man seinen Ohren nicht zumuten; zum Wegzappen im Fernsehen ist es dann leider meist zu spät... Es gibt aber auch den weltberühmten Schrei, den Tarzan ausstößt. Den können die Menschen seit der Erstverfilmung des Stoffes in Hollywood vor 81 Jahren („Tarzan - The Ape Man“, 1932) gar nicht oft genug hören!
Alma Hoppes Lustspielhaus
Eine kabarettistische Offenbarung +++Verlosung+++
Lutz von Rosenberg Lipinsky ist Deutschlands lustigster Seelsorger. Nachdem er sich in seinem Buch „Die 33 tollsten Ängste – und wie man sie bekommt“ überwiegend unseren persönlichen Sorgen und Nöten zugewandt hatte, widmet er sich in seinem Live-Programm „Angst.Macht.Spaß“ unseren politischen Phobien.
inkultur
Kultur für Jedermann zu lockenden Preisen +++Verlosung+++
Was ist eigentlich eine Theater-Besucherorganisation? Das fragen sich vermutlich viele, es ist aber ganz einfach: Entstanden vor fast 100 Jahren, sorgt inkultur als gemeinnütziger Verein bis heute dafür, Aufführungen der Hamburger Theater, von Oper, Ballett und Laeiszhalle jedermann zum erschwinglichen Preis zugänglich und den Besucher selbst damit zum Kulturbotschafter zu machen – wie das Promi-Mitglied Marek Erhardt. Weg vom Bildschirm, hin zur „handgemachten“ Kultur und hautnah erlebten Emotionen auf der Bühne – das ist das Motto von inkultur. Das digitale Fast-Food für einen Abend vergessen, Gleichgesinnte im Theater treffen. Den großartigen Künstlern auf der Bühne zusehen, wie sie mit Leidenschaft eine neue Welt erschaffen.
Opernloft
Tristan und Isolde
Es ist wohl die bekannteste Liebesgeschichte der Oper. Richard Wagner bezeichnet sein etwa 5-stündiges Werk als eine einzige Liebesszene. Die Musik ist unglaublich schön und schwelgend – und die ursprüngliche Länge schreit geradezu nach einer Kürzung. Das Opernloft erzählt jetzt zum Wagner Jahr (der Komponist wurde vor 200 Jahren geboren) die Geschichte von Tristan und Isolde in 90 Minuten. Gesungen wird in der jeweiligen Originalsprache, mit deutschen Übertiteln, gesprochen wird deutsch. Und so darf sich auch wirklich jeder hinein trauen, in die Oper in kurz.
Mai
Theaterspots
Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
Schlagfertig und frech ist der junge Tanzlehrer Michael Minetti, den die einsam lebende, rüstige Lily Harrison von der Tanzschule zum Privatunterricht zu sich nach Hause geschickt bekommt. Lily ist von Michaels unverblümter Art empört und würde ihn am liebsten sofort wieder aus ihrer Wohnung werfen. Doch Stunde um Stunde, bei Walzer, Foxtrott und Cha-Cha-Cha, nähern sich die beiden nun zögerlich an, decken die Lügen des anderen auf und geben ihm etliches aus ihrem Leben preis. Hinreißend leichtfüßig und anrührend erzählt Richard Alfieris Erfolgsstück vom Altern und der Einsamkeit, von Liebesbeziehungen und Lebensentwürfen, von Vorurteilen und Enttäuschungen. Seine Tragikomödie, die durch Witz und Tiefgang besticht, ist ein flotter, scharfzüngiger und pointenreicher Schlagabtausch zwischen zwei Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
Ohnsorg Theater
Platt vor lauter Erfolg
Entgegen dem Trend von Kulturpessimisten zog Intendant Christian Seeler ein knappes Jahr nach dem Umzug des Ohnsorg Theaters an den Hauptbahnhof auf der Jahrespressekonferenz eine euphorische Bilanz: Die vergangene Spielzeit war die erfolgreichste in der Geschichte des Hauses. „Wir wurden vom Publikum geradezu überrannt“, verkündete er bestens gestimmt. In der Saison 2011/2012 konnten knapp 30. 000 Besucher mehr gezählt werden, was einem Zuwachs von 9,5 % entspricht, und auch die Zahl der Abonnenten stieg kräftig an. Gründe dafür sieht Seeler nicht nur in der höheren Sitzezahl und dem neuen Standort, den er als perfekt bezeichnete, sondern auch in der Einrichtung der Studiobühne. Die Absicht, mit zweisprachigen Stücken auch ein junges Publikum anzusprechen, hat prima funktioniert und wurde mit dem Deutschen Kindertheaterpreis honoriert.
Hamburger Kammerspiele
Aufwühlend: Rain Man
Spätestens nach dem Oscar prämierten Kinoerfolg aus dem Jahre 1988 mit Dustin Hoffman und Tom Cruise wurde auch einer breiten Öffentlichkeit das Krankheitsbild Autismus zum Begriff. Die Kammerspiele zeigen die sehr behutsam adaptierte Theaterfassung von Dan Gordon in dramatischer und konzentrierter Weise. Erzählt wird die Geschichte des Autohändlers Charlie, der seinen autistischen Bruder Raymond auf einer tagelangen Autofahrt zur Überschreibung seines ihm vermeintlich zustehenden Erbes überreden will, an deren Ende sich der coole Egozentriker in einen anderen Menschen verwandelt. Eine aufwühlende Geschichte, die niemanden unberührt lässt.
Das Schiff
„Papa, Charly hat gesagt…“ endlich wieder da
Die Geschichten begeisterten Jahrzehnte lang die Hörer des NDR - heute haben sie Kultstatus! Was ist, wenn der pubertierende Sohn plötzlich Fragen stellt, die der Vater vorher nie von seinem eigenen Fleisch und Blut erwartet hätte?
Mit kabarettistischem Wortwitz, viel Humor und neu arrangierter Musik wird der Vater von seinem Sohn in skurrile Situationen gebracht, so sehr, dass es geradezu eine Wonne ist zu sehen, wie er da wohl wieder herauskommt – oder er bleibt mit seinen Argumenten kleben! Wenn das nur gut geht – Lachsalven sind vorprogrammiert!
Hamburger Engelsaal
Vorhang auf für ein neues Volkstheater: Hamburger Engelsaal gründet Theatergenossenschaft
Der Hamburger Engelsaal fügt seiner langjährigen und erfolgreichen Geschichte ein neues Kapitel hinzu. Das älteste Privattheater der Hansestadt gründet eine Kulturgenossenschaft und bietet Theaterinteressierten damit die Möglichkeit, sich über das Zeichnen von Anteilen als Förderer direkt am Bühnenbetrieb zu beteiligen.
STAGE ENTERTAINMENT
Tolle Aussichten am Südufer der Elbe
„Gut gebrüllt, alter Löwe“ könnte man sagen: Gleich neben dem Zelt gegenüber der Überseebrücke und dem nördlichen Hafenrand war im März Richtfest für das neue, das vierte Musicaltheater von Stage Entertainment. Hamburg wird immer mehr zur international anerkannten Musicalbühne für ganz Deutschland. Neben dem unglaublich erfolgreichen Disney-Dauerbrenner „König der Löwen“ mit der Musik von Elton John zieht auf der Reeperbahn „Rocky - Das Musical“ Tag für Tag wahre Zuschauermengen an, und in der Neuen Flora bereitet sich Phil Collins‘ herzergreifender „Tarzan“ darauf vor, Platz zu machen für den Klassiker „Das Phantom der Oper“. Im Dezember ist hier „Wachwechsel“.