Theaterspots

im Dezember

Mittendrin - mit Adisat Semenitsch, Maike Bollow, Manon Straché, Andreas Schmidt u.a. Marlene ist eine patente, moderne Frau, die so leicht nichts aus der Bahn werfen kann. Allerdings steht auch sie inzwischen auf der falschen Seite der Vierzig und die privaten Sorgen häufen sich. Nicht nur, dass ihre Ehe mit Rainer auf ein freudloses Ende hinausläuft und ihre pubertierende Tochter Lilly sie regelmäßig zur Weißglut treibt, auch ihr Chef bedrängt sie telefonisch weit über das Berufliche hinaus und als Seelsorgerin für die Beziehungsprobleme ihrer besten Freundin Charly darf Marlene auch noch herhalten. Als schließlich Luca, der verdammt attraktive Freund der Tochter, auftaucht und sich anschickt mit ihr zu flirten, kann Marlene nicht umhin sich einzugestehen, dass sie MITTENDRIN steckt in der Midlife-Crisis …


Bunker

Denkmalverein verteidigt Hamburgs berühmtesten Bunker

Der Verein Freunde der Denkmalpflege e. V. reagiert mit Sorge auf die Pläne für eine Aufstockung des Bunkers auf dem Heiligengeistfeld und lehnt diese entschieden ab. Der denkmalgeschützte Bunker ist nicht nur ein hochrangiges Kulturdenkmal, sondern vor allem ein Mahnmal für die Schrecken des Nazi-Terrors und der Bombenkriege. Er ist 1942 auf „Führerbefehl“ von tausenden Zwangsarbeitern der Organisation Todt errichtet worden. Während der Bombennächte im Zweiten Weltkrieg suchten die Hamburger Schutz in seinen Mauern. Unendliches Leid ist mit dem Bau und seiner Inbetriebnahme verbunden. Der Bunker ist heute in seiner Monumentalität stadtbildprägend und spiegelt gleichzeitig die Geschichte des Nationalsozialismus mit seinen verheerenden Folgen wider. Er steht nicht irgendwo, sondern zentral in der Mitte Hamburgs und sollte als mahnendes und unverfälschtes Bauwerk unverändert erhalten bleiben. Im Übrigen ist der Bunker voll vermietet und braucht keine neue Nutzung. ...


MS Stubnitz bleibt im Hamburger Hafen

Lösung für das Kulturschiff gefunden

Dank des konstruktiven Zusammenwirkens aller beteiligten Stellen – der HafenCity Hamburg GmbH, der Kulturbehörde, der Behörde für Wirtschaft Verkehr und Innovation, der Hamburg Port Authority, der MS Stubnitz und der Hamburger Clubstiftung – ist jetzt eine Lösung für den Verbleib der MS Stubnitz am Liegeplatz Kirchenpauerkai gefunden worden. Dies bedeutet auch, dass die MS Stubnitz ab sofort ihren Veranstaltungsbetrieb wieder aufnehmen kann. Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Ich bin sehr froh, dass die MS Stubnitz der Stadt Hamburg erhalten bleibt. Das Veranstaltungsprogramm auf der MS Stubnitz kann jetzt wieder am Kirchenpauerkai aufgenommen werden und wird Hamburg weiterhin kulturell bereichern. ...


Musical

Über Liebe und Mut

„Rocky – Das Musical“ hat die Herzen der Hamburger im Sturm erobert. Seit November 2012 heißt es am Spielbudenplatz auf St. Pauli im TUI-Operettenhaus: „Ring frei zur Runde eins!“ Und dann verstehen nicht nur die Hanseaten, sondern auch die Zuschauer aus aller Welt ohne Worte, worum es für Rocky Balboa geht: Im Ring und in der Liebe am Ende der Sieger zu bleiben. Und das ist den Machern von „Rocky“ nicht nur für eingeschworene Musicalfans mehr als überzeugend gelungen. Die beiden Hauptdarsteller Andrew Sarich und Wietske van Tongeren, Musical erfahren und Musical erprobt, sind grandios in ihren Rollen: perfektes Schauspiel und stimmkräftiger Gesang – man nimmt ihnen ihre Rolle jederzeit ab. ...


ROCKY gewinnt „Theater-Oscar“:

TONY Award „Bestes Bühnenbild“ für Hamburgs erfolgreichen Musical-Export

Hamburgs erster Broadway-Export setzt seine Erfolgsserie fort: für das Beste Bühnenbild beim Musical ROCKY hieß es Mitte Juni „And the TONY goes to…“. Hugh Jackman, der die TONY-Verleihung dieses Jahr zum vierten Mal moderierte, übergab den renommierten „Oscar der Theaterwelt“ an Christopher Barreca für „Bestes Bühnenbild“, nachdem er sich im Opening bereits mit dem ebenfalls nominierten Andy Karl („Bester Hauptdarsteller“ / ROCKY) ein Seilspring-Duell lieferte. In seiner Dankesrede schickte Barreca auch Grüße in die Hansestadt: „Love to the entire Hamburg team, can’t think of a better place (…)“. ...


Kultur pur:

Sylter Kunst auf Schritt und Tritt

Wohnen und arbeiten am Meer inspiriert Künstler gern zu neuen Ideen. Auf Sylt ist das schon viele Jahrzehnte so. Keitum wird deshalb gern das „Worpswede“ Schleswig-Holsteins genannt. Das ist nicht falsch, denn hier hat sich längst eine Szene etabliert. Zahlreiche, auch international bekannte KünstlerInnen und Galeristen sind auf der Insel zu Hause, einige haben sich in der Sylter Kunstmuseumsstiftung zusammengefunden, um gemeinsame Strategien zur Förderung der hiesigen Kultur zu entwickeln. Zu den Gründungsmitgliedern zählen beispielsweise Dr. Herbert Sieg und Cornelia Kamp, beide in Keitum wohnend und bereit, „das Alte“ zu bewahren und „das Neue“ zugleich zu entdecken. ...


Home Opera

Die Künstler sind im Haus

Opernklänge im Wohnzimmer – die eigenen vier Wände werden mit Home Opera zur Bühne! Das Veranstaltungskonzept schafft neue Räume und Begegnungsmöglichkeiten für Künstler und Kunstbegeisterte. Oper und Operette werden greifbar – und für einen Event der besonderen Art ist damit auch gesorgt. Die Künstler kommen in die privaten Wohnungen und präsentieren bekannte Opern-Hits von Mozart bis Gershwin und auch Raritäten aus der klassischen Tradition, immer besonders und immer ganz nah dran an den Zuhörern. Hohe Decken, ein Piano, die Künstler und Freunde: So geht Hausmusik heute. ...


Grenzsteine in Hamburg

Neues Faltblatt des Denkmalvereins

Von ehemals 1.000 Grenzsteinen in Hamburg sind heute nur noch 240 nachweisbar. Sie legen Zeugnis ab von der Vielfalt und vom Wandel territorialer Gliederungen in früheren Jahrhunderten, beispielsweise als das Herrschaftsgebiet Dänemarks und später Preußens an Hamburger Gebiete anschloss. Auch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 veränderte die Grenzverläufe. Der Verein Freunde der Denkmalpflege e. V. legt jetzt eine Publikation über die historischen Grenzsteine und Grenzzeichen in Hamburg vor und appelliert an Politik, Verwaltung und private Eigentümer, einen frischen Blick auf die noch vorhandenen Grenzsteine zu werfen und sich für ihren Fortbestand einzusetzen. ...


Stage Entertainment

Afrika direkt an der Elbe

Seit 2001 bricht das Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg alle Besucherrekorde und gilt als einer der wichtigsten Motoren des Kulturtourismus der Stadt. Aber das ist es nicht allein: Mit weit über 5.000 gespielten Shows, über 9 Millionen Gästen und 12 Jahren Spielzeit im Stage Theater im Hafen, ist die Geschichte um den Löwen Simba im Musicalbusiness weltweit ein wahres Phänomen. Die Ausnahme-Produktion verzaubert mit atemberaubenden Masken, fantastischen Kostümen und unvergesslichen Klängen – einer Mischung aus Popmusik von Sir Elton John und original afrikanischen Rhythmen. Wer die Erfolgs-Inszenierung immer noch nicht gesehen haben sollte, kann sich wohl noch Zeit lassen – ein Ende ist bisher nicht in Sicht ...


Wer die Reeperbahn kennt, kennt das Pulverfass

Pulverfass - Synonym für Cabaret & Travestie auf hohem Niveau in Hamburg

Namenstechnisch greift der Gründer Heinz-Diego Leers auf den Ort der Gründung zurück, dem Pulverteich. Hier residierte das Pulverfass lange Zeit erfolgreich in einer Seitengasse in St. Georg. Ein Pulverfass - im gesellschaftlichen Sinne - war das Thema zu den Gründungszeiten allemal. Die Leute trauten sich nicht in das Fass, nur wenn keiner guckte schlich man durch den Eingang. Nach dem Umzug 2001 war das anders. Die Reeperbahn ist traditionell die Bühne für Exoten und Paradiesvögel. Das Pulverfass an der Reeperbahn, ist ein ehemaliges Kiez-Kino (Oase). Hier haben die Traumfrauen, mit ihren schier endlosen Beinen, den schönsten Augen und den zauberhafteste Dekolletés (alles echt?!) die Bühne um ein Sittengemälde in Revueform auf die Bretter zu bringen. ...


Go West! Denn:

An der Küste gibt´s Shantys, Heavy Metal, Pop & Co.

Achtung, Fans. In diesem Jahr rockt´s an der Westküste wie nie zuvor! Mit international bekannten Bands, SängerInnen, Orchestern. Wacken! Der niedliche kleine Ort bei Schenefeld verwandelt sich jeden August in das Mekka der Heavy Metal-Fans. Tausende ziehen dann für ein paar Tage auf die grüne Wiese und lassen sich mit den härtesten Klängen der Welt versorgen. Wer noch keine Karten hat, sollte schnellstens im Internet danach forschen und sich auf gepfefferte Preise gefasst machen. Friesen-Fans fiebern dem zweiten musikalischen Highlight dieses Sommers entgegen. Nur knapp 70 Kilometer nördlich von Wacken – im beschaulichen Husum – geht die Post ab. ...


„Liebenswert böse“

Exklusive Verabredung mit dem bösen Onkel Scar

Es gibt Dinge, die möchte man im Leben einmal erlebt haben. Dinge, die auf einer to do Liste des Lebens notiert werden oder als Vorsatz den Start ins neue Jahr verschönern. Wenn man für den Hamburg Führer unterwegs ist, kann man so einiges erleben wie zum Beispiel mit einem Löwen zu Abend essen. Ein Treffen mit dem Darsteller des bösen Onkels Scar aus König der Löwen kann genauso spannend sein, wie das Musical selbst. Wer unter dem Tannenbaum dieses Jahr keine Tickets vorfinden konnte, sollte sich einen Besuch des Musicals für das neue Jahr vornehmen.


Caroline Kiesewetter

Caro nimmt Kurs auf Hamburg

Kritisch hat Karl Kraus (1874 - 1936) angemerkt: „Das Wort Familienbande hat einen Beigeschmack von Wahrheit“. Bei Caroline Kiesewetter liegt der alte Zyniker allerdings gründlich falsch - bei ihr knüpfen sich dynastische Bande über die Begabung für Musik und alles Künstlerische. Ihr berühmter Onkel Knut jazzt, singt und komponiert vor allem Norddeutsches, Vater Hartmut und Schwester Kathrin betreiben Musikverlage und eine Musikschule, Mutter Marion schreibt erfolgreich Bücher für Gourmets. Carolines liebste Auftritte nach ihrer Ausbildung am Rose Bruford College for Drama in London fanden in der „Sesamstraße“ statt, wo sie sich in die Herzen der kleinen Zuschauer spielte.