Harbourfront Literaturfestival

Kultur vor schönsten Kulissen

Überseecontainer, Hafenkräne und Werften: Mehr Hamburg geht nicht. Spannend wird’s, wenn deutsche und internationale Autoren ihre Werke genau dort vorstellen, wo Hamburg noch richtig Hamburg ist. Das Harbourfront Literaturfestival 2014 steht unter dem Motto „Auf, auf zu neuen Ufern“. Noch interessantere Orte als zuvor und insgesamt 72 Veranstaltungen erwarten die Besucher. Die Auftaktlesung startet Hamburgs Literaturgröße Hellmuth Karasek. In den folgenden Tagen präsentieren dann Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus allen Teilen der Welt ihre Werke. ...


Kinopremieren

im September

Mit ganzer Kraft - Regisseur Nils Tavernier, der auch das Drehbuch schrieb, erzählt die Geschichte zweier entschlossener Figuren, die jeder für sich einen Kampf ausfechten müssen und doch als Vater und Sohn emotional zusammenrücken. Julien auf der einen Seite, der nicht mehr akzeptieren kann, dass seine Behinderung ihn davon abhält, seine Träume leben zu können. Und Paul auf der anderen Seite, der durch das Training nicht nur endlich eine Verbindung zu seinem Sohn knüpfen kann. +++ Zwischen den Wellen - Yann Kermadec sieht sich schon am Ziel seiner Träume, als er in letzter Minute als Ersatz für seinen Freund Franck Drevil bei einem Segelbootrennen rund um den Globus an den Start geht. Yann hat einen starken Siegeswillen, doch dann macht er an Bord seines Bootes eine Entdeckung, die das gesamte Rennen in Frage stellen könnte. ...


Kinderlieder und Gedichte

Hör’ mal zu

Singen macht glücklich und Zuhören auch. Das Hörbuch „Welch ein Singen, Musizieren“ vereint nicht nur die schönsten 21 Kinder- und Volkslieder, sondern auch noch 16 wunderbare Gedichte. Vorgetragen werden die Gedichte von echten Hochkarätern der Kulturszene: Die bekannten Schauspielerinnen Hannelore Hoger und Nina Petri lesen einige der Gedichte. Wie all das in natura klingt, können Besucher live am 5. September in der Hauptkirche St. Katharinen erleben. Die Hamburger Kinder- und Jugendkantorei St. Petri/St. Katharinen und das Jourist-Quartett präsentieren dort die Stücke von der CD. ...


Hamburger Theaternacht

Bühne frei

So ein Theater! Genau genommen nicht nur eins, denn am 13. September öffnen gleich 42 Hamburger Theater ihre Türen und zeigen die besten Stücke und Szenen aus ihrem Programm. Damit man locker von einem zum nächsten gelangt, fahren 50 Shuttle-Busse quer durch die Stadt. Der Preis hierfür ist im Ticketpreis enthalten. Der Knotenpunkt für alle Beteiligten ist der Jungfernstieg. Hier treffen sich die Busse und auf der NDR-Bühne gibt es ein Programm vom Feinsten: von Rock und Pop, über Comedy und Chanson, bis hin zu Musical und Snack op Platt. ...


Kabarett

Polittbüro zum Jubiläum

Politisch und gesellschaftskritisch um die Ecke denken - dafür steht das mehrfach mit dem Kleinkunstpreis ausgezeichnete Polittbüro am Steindamm. Namensgeberin Lisa Politt und ihr Lebensgefährte Gunter Schmidt firmieren als kabarettistisches Duo auch unter "Herrchens Frauchen" und sind für ihren bitterbösen Humor bekannt. „Übrigens hat Georg Kreisler sein letztes Lied für uns geschrieben“, so Lisa Politt jüngst in einem Interview mit kulturnews, „für die Produktion ,Die sieben Todsünden', die wir jetzt wiederaufführen“. ...


Theaterspots

im September

CAFÉ SCHÖNE AUSSICHT im Winterhuder Fährhaus. Eine Comedian Harmonists-Geschichte von heute. Das Berliner Traditionscafé „Schöne Aussicht“ hat seine Glanzzeit lange hinter sich. Seit der Übernahme der drei Brüder Konoppke ist der Familienbetrieb stetig bergab gegangen. Der Mietvertrag wurde gekündigt und eine Maklerin mit dem Verkauf des Lokals beauftragt. Aus dem Café soll ein „Coffeeshop im gehobenen Preissegment“ entstehen. Zur Rettung entscheiden sich die drei Brüder, alles auf eine Karte zu setzen; und das kann –bei dieser Besetzung – natürlich nur der Gesang sein … Das Sextett präsentiert u.a. Songs von Peter Fox bis Gloria Gaynor, wobei auch der Sirtaki aus Alexis Sorbas nicht fehlt – und das alles im Comedian-Harmonists-Sound. ...


Hamburger Bühne

Start der neuen Spielzeit im Thalia

In der nächsten Spielzeit kann sich die Spielplanauswahl wieder mit einem umfangeichen und spannenden Programm sehen lassen. Eröffnung im Großen Haus ist am 6. September mit Shakespeares "Romeo und Julia" in der Regie von Jette Steckel. Am 12. September folgt die Uraufführung von Elfriede Jelineks Stück "Die Schutzbefohlenen", in dem es um die unmenschliche Asylpolitik wohlhabender europäischer Länder geht. ...


NordArt 2014

250 Künstler aus 55 Ländern

Endspurt auf der NordArt 2014: 250 Künstler aus 55 Ländern laden ab dem 14. Juni zu einer Weltreise durch die Kunst ein und verwandeln die Carlshütte erneut zu einem faszinierenden Forum für zeitgenössische Kunst. Auf dem NordArt-Symposium im Mai arbeiten rund ein Dutzend Künstler für die aktuelle Ausstellung an ihren Skulpturen, Installationen und Bildern. Nachdem 2012 der Länderfokus auf China und 2013 auf die baltischen Staaten gelegen hatte, richtet die NordArt im diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf Russland. ...


Oper in Kurz

Vivaldi und die Liebe

Seit Anfang Juni wurde im Opernloft wieder fleißig geprobt für die letzte Premiere dieser Spielzeit am 18. Juli: „Orlando Furioso“, von Antonio Vivaldi. Knapp 300 Jahre nach der Uraufführung bringt die Oper an der Fuhlen-twiete mit Hilfe der Projektförderung durch die Hamburger Kulturbehörde das Stück zur Erstaufführung in Hamburg. Vivaldis Musik, den meisten vermutlich bestens bekannt durch seine „Vier Jahreszeiten“, strotzt nur so von weichen Balladen, die mit schnellen Koloraturarien gekreuzt werden. Zusammen mit der Geschichte über die Irrungen und Wirrungen einer großen Liebe ergibt das eine berauschende Mischung. ...


Premiere: English Theatre

The Whipping Man

Verblüffend und eindrucksvoll, urteilte die New York Times. Das Stück „The Whipping Man“ von Matthew Lopez erzählt die Geschichte von Herren, Sklaven und neuen Zeiten. Caleb de Leon kehrt 1865 heim, nach dem großen Bürgerkrieg in den Staaten. Schwer verwundet, helfen ihm seine alten Sklaven, die nun keine Sklaven mehr sind. Dennoch sind sie die einzigen, die zu ihm halten. Vorsichtig versuchen sie ihm zu erklären, dass sich die Zeiten geändert haben. Alle drei müssen sich daran gewöhnen, dass nichts mehr ist, wie es vorher war. Ein Stück über Verantwortungsbewusstsein, Liebe und Werte. ...


Benefizkonzert Sing4Life

Stimmgewaltige Hilfe

Pop, R’n’B, Soul, Gospel und Jazz: Hilfsaktionen können richtig gut klingen. Das Benefizkonzert Sing4Life verleiht einer guten Sache eine Stimme. Denn die Konzerteinnahmen gehen an die AIDS-Hilfe Hamburg e. V., die ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Mit engagierten, oft ehrenamtlichen Mitarbeitern leistet die Beratungseinrichtung wertvolle Arbeit, unterstützt Betroffene, deren Familien und Freunde. Die helfenden Stimmen des Konzerts sind: Darrin Lamont Byrd, Luciano di Gregorio, Saskia Kiselowa, Wilson D. Michaels, Love Newkirk, Ken Norris, Hannah Nuttall und Marshall Titus. ...


Hamburg singt

Hier wird mit Inbrunst geträllert

Mit den Worten „Moin Moin – Wenn Hamburg singt, der Chor erklingt, die Show beginnt ...“ begrüßen Niels Schröder und seine Band rund 300 singwillige Hamburger jeden Dienstagabend in dem Gemeindesaal der FEG Holstenwall. Eigens für „Hamburg singt“ wurde dieser Song komponiert und ist mittlerweile zur Hymne geworden. Jung oder alt, erfahren oder unerfahren: Hier sind alle willkommen, die gerne singen. Fast wie früher bei den Fischer-Chören, nur moderner. ...


Ernst Deutsch Theater

Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre

Macht den Unterschied zwischen Mann und Frau wirklich ein winziges Chromosom aus? Wer bestimmt, was wir sind: Gene oder Gesellschaft? Was wäre, wenn wir tauschen könnten? Aus Frau wird Mann, aus Mann wird Frau. Und dann kommt auch noch die Liebe ins Spiel… Die Revue greift virtuos die großen Themen im ewigen Geschlechterduell auf: Liebe und Lust, Verführung und Flirt, Treue und Trauer. Chansons von Friedrich Hollaender, Georg Kreisler und Günter Neumann, Songs von Elvis Presley bis Udo Lindenberg, Texte von Goethe, Shakespeare und Wedekind erzählen vom »kleinen« Unterschied, der oft nicht größer sein könnte. ...


Komödie Winterhuder Fährhaus

4 nach 40

In Amazonas schlägt ein Schmetterling mit den Flügeln, in Hong Kong fällt ein Fahrrad um und irgendwo in Deutschland bleibt zwischen dem 40. und 41. Stockwerk eines Bürohochhauses ein Lift stecken. Eingeschlossen sind zwei Frauen und zwei Männer, die, außer dass sie vor kurzem vierzig geworden sind, nichts miteinander gemeinsam haben. Die beängstigende Situation zwischen Himmel und Erde stellt die frischgebackenen Vierzigjährigen auf die Probe: Es kommt zu grotesken Szenen, in denen gestritten, gebetet, getrunken und – gesungen wird. Die Zuschauer werden Zeugen einer aus dem Ruder laufenden Gruppenselbsttherapie mit ungewissem Ausgang. ...


Musical

Über Liebe und Mut

„Rocky – Das Musical“ hat die Herzen der Hamburger im Sturm erobert. Seit November 2012 heißt es am Spielbudenplatz auf St. Pauli im TUI-Operettenhaus: „Ring frei zur Runde eins!“ Und dann verstehen nicht nur die Hanseaten, sondern auch die Zuschauer aus aller Welt ohne Worte, worum es für Rocky Balboa geht: Im Ring und in der Liebe am Ende der Sieger zu bleiben. Und das ist den Machern von „Rocky“ nicht nur für eingeschworene Musicalfans mehr als überzeugend gelungen. Die beiden Hauptdarsteller Andrew Sarich und Wietske van Tongeren, Musical erfahren und Musical erprobt, sind grandios in ihren Rollen: perfektes Schauspiel und stimmkräftiger Gesang – man nimmt ihnen ihre Rolle jederzeit ab. ...


ROCKY gewinnt „Theater-Oscar“:

TONY Award „Bestes Bühnenbild“ für Hamburgs erfolgreichen Musical-Export

Hamburgs erster Broadway-Export setzt seine Erfolgsserie fort: für das Beste Bühnenbild beim Musical ROCKY hieß es Mitte Juni „And the TONY goes to…“. Hugh Jackman, der die TONY-Verleihung dieses Jahr zum vierten Mal moderierte, übergab den renommierten „Oscar der Theaterwelt“ an Christopher Barreca für „Bestes Bühnenbild“, nachdem er sich im Opening bereits mit dem ebenfalls nominierten Andy Karl („Bester Hauptdarsteller“ / ROCKY) ein Seilspring-Duell lieferte. In seiner Dankesrede schickte Barreca auch Grüße in die Hansestadt: „Love to the entire Hamburg team, can’t think of a better place (…)“. ...


Kultur pur:

Sylter Kunst auf Schritt und Tritt

Wohnen und arbeiten am Meer inspiriert Künstler gern zu neuen Ideen. Auf Sylt ist das schon viele Jahrzehnte so. Keitum wird deshalb gern das „Worpswede“ Schleswig-Holsteins genannt. Das ist nicht falsch, denn hier hat sich längst eine Szene etabliert. Zahlreiche, auch international bekannte KünstlerInnen und Galeristen sind auf der Insel zu Hause, einige haben sich in der Sylter Kunstmuseumsstiftung zusammengefunden, um gemeinsame Strategien zur Förderung der hiesigen Kultur zu entwickeln. Zu den Gründungsmitgliedern zählen beispielsweise Dr. Herbert Sieg und Cornelia Kamp, beide in Keitum wohnend und bereit, „das Alte“ zu bewahren und „das Neue“ zugleich zu entdecken. ...


LOGO Hamburg

40 Jahre Rock'n' Roll

Traditionsreicher Hamburger Liveclub feiert vom 28. August – 5. September „40 Jahre LOGO Geburtstagswoche“ Das Hamburger LOGO ist legendär und bekannt für seine heißen Nächte in der Grindelallee. Seit 40 Jahren wird mitten im Univiertel Musikgeschichte erzählt und erlebt. Das Logo feiert und zwar dort, wo es schon immer war. Die Suche nach einem neuen Standort fü̈r den Club ist gescheitert, ein möglicher Abriss und der geplante Umzug auf den Uni-°©‐Campus sind vorerst vom Tisch. Wer im LOGO in den letzten 40 Jahren auftrat, hatte den Durchbruch häufig noch vor sich. ...


Kulturverbunden

Blick auf Hamburg

Ab und zu kann man sie in der Stadt sehen, Menschen, die anstelle eines Fotoapparates ihren Blick fest auf ein markantes Gebäude richten und mit Skizzenblock und Bleistift versuchen, das Gesehene einzufangen. Das kostet ohne Frage mehr Zeit und erfordert auch eine Menge Geschick, dafür ist das Ergebnis aber auch jedes Mal ein Unikat. Wer daran Spaß hat und seine Fertigkeiten verbessern möchte, kann sich in der Reihe „Geschichte und Geschichten, spazieren und skizzieren“ Tipps vom Fachmann holen. Verschiedene Stadtteile werden unter fachlicher Führung eines versierten Künstlers erkundet, anschließend gibt es bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch Tipps und Tricks zum Skizzieren. ...


Grenzsteine in Hamburg

Neues Faltblatt des Denkmalvereins

Von ehemals 1.000 Grenzsteinen in Hamburg sind heute nur noch 240 nachweisbar. Sie legen Zeugnis ab von der Vielfalt und vom Wandel territorialer Gliederungen in früheren Jahrhunderten, beispielsweise als das Herrschaftsgebiet Dänemarks und später Preußens an Hamburger Gebiete anschloss. Auch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 veränderte die Grenzverläufe. Der Verein Freunde der Denkmalpflege e. V. legt jetzt eine Publikation über die historischen Grenzsteine und Grenzzeichen in Hamburg vor und appelliert an Politik, Verwaltung und private Eigentümer, einen frischen Blick auf die noch vorhandenen Grenzsteine zu werfen und sich für ihren Fortbestand einzusetzen. ...


Go West! Denn:

An der Küste gibt´s Shantys, Heavy Metal, Pop & Co.

Achtung, Fans. In diesem Jahr rockt´s an der Westküste wie nie zuvor! Mit international bekannten Bands, SängerInnen, Orchestern. Wacken! Der niedliche kleine Ort bei Schenefeld verwandelt sich jeden August in das Mekka der Heavy Metal-Fans. Tausende ziehen dann für ein paar Tage auf die grüne Wiese und lassen sich mit den härtesten Klängen der Welt versorgen. Wer noch keine Karten hat, sollte schnellstens im Internet danach forschen und sich auf gepfefferte Preise gefasst machen. Friesen-Fans fiebern dem zweiten musikalischen Highlight dieses Sommers entgegen. Nur knapp 70 Kilometer nördlich von Wacken – im beschaulichen Husum – geht die Post ab. ...


Stage Entertainment

Afrika direkt an der Elbe

Seit 2001 bricht das Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg alle Besucherrekorde und gilt als einer der wichtigsten Motoren des Kulturtourismus der Stadt. Aber das ist es nicht allein: Mit weit über 5.000 gespielten Shows, über 9 Millionen Gästen und 12 Jahren Spielzeit im Stage Theater im Hafen, ist die Geschichte um den Löwen Simba im Musicalbusiness weltweit ein wahres Phänomen. Die Ausnahme-Produktion verzaubert mit atemberaubenden Masken, fantastischen Kostümen und unvergesslichen Klängen – einer Mischung aus Popmusik von Sir Elton John und original afrikanischen Rhythmen. Wer die Erfolgs-Inszenierung immer noch nicht gesehen haben sollte, kann sich wohl noch Zeit lassen – ein Ende ist bisher nicht in Sicht ...


Wer die Reeperbahn kennt, kennt das Pulverfass

Pulverfass - Synonym für Cabaret & Travestie auf hohem Niveau in Hamburg

Namenstechnisch greift der Gründer Heinz-Diego Leers auf den Ort der Gründung zurück, dem Pulverteich. Hier residierte das Pulverfass lange Zeit erfolgreich in einer Seitengasse in St. Georg. Ein Pulverfass - im gesellschaftlichen Sinne - war das Thema zu den Gründungszeiten allemal. Die Leute trauten sich nicht in das Fass, nur wenn keiner guckte schlich man durch den Eingang. Nach dem Umzug 2001 war das anders. Die Reeperbahn ist traditionell die Bühne für Exoten und Paradiesvögel. Das Pulverfass an der Reeperbahn, ist ein ehemaliges Kiez-Kino (Oase). Hier haben die Traumfrauen, mit ihren schier endlosen Beinen, den schönsten Augen und den zauberhafteste Dekolletés (alles echt?!) die Bühne um ein Sittengemälde in Revueform auf die Bretter zu bringen. ...


„Liebenswert böse“

Exklusive Verabredung mit dem bösen Onkel Scar

Es gibt Dinge, die möchte man im Leben einmal erlebt haben. Dinge, die auf einer to do Liste des Lebens notiert werden oder als Vorsatz den Start ins neue Jahr verschönern. Wenn man für den Hamburg Führer unterwegs ist, kann man so einiges erleben wie zum Beispiel mit einem Löwen zu Abend essen. Ein Treffen mit dem Darsteller des bösen Onkels Scar aus König der Löwen kann genauso spannend sein, wie das Musical selbst. Wer unter dem Tannenbaum dieses Jahr keine Tickets vorfinden konnte, sollte sich einen Besuch des Musicals für das neue Jahr vornehmen.


Caroline Kiesewetter

Caro nimmt Kurs auf Hamburg

Kritisch hat Karl Kraus (1874 - 1936) angemerkt: „Das Wort Familienbande hat einen Beigeschmack von Wahrheit“. Bei Caroline Kiesewetter liegt der alte Zyniker allerdings gründlich falsch - bei ihr knüpfen sich dynastische Bande über die Begabung für Musik und alles Künstlerische. Ihr berühmter Onkel Knut jazzt, singt und komponiert vor allem Norddeutsches, Vater Hartmut und Schwester Kathrin betreiben Musikverlage und eine Musikschule, Mutter Marion schreibt erfolgreich Bücher für Gourmets. Carolines liebste Auftritte nach ihrer Ausbildung am Rose Bruford College for Drama in London fanden in der „Sesamstraße“ statt, wo sie sich in die Herzen der kleinen Zuschauer spielte.