Erstmals in Deutschland

24 Stunden – 36 Musical-Größen – 4 Musicals

Am 3. November 2014 feiert das Erfolgs-Format „24-Stunden-Musicals“ aus den USA in Ahrensburg Deutschlandpremiere. 36 Musical-Größen aus dem deutschsprachigen Raum kommen fü̈r 24 Stunden zusammen, um vier neue Musicals zu konzipieren, zu schreiben, zu komponieren, zu proben und aufzufü̈hren. Kreativität, Spontanität und Können ist gefragt, wenn 36 Darsteller, Autoren, Regisseure, Komponisten und Musiker im November 2014 zusammentreffen, um innerhalb von 24 Stunden vier neue Musicals zu kreieren und unmittelbar aufzufü̈hren. Bereits seit Jahren sind die „24-Stunden Musicals“ am Broadway und am Londoner West End ein jährliches Musicalerlebnis, bei dem sich z.B. auch Stars wie Jennifer Aniston, Scarlet Johansson, Elijah Wood und Kevin Spacey die Ehre geben. Nun haben sich bereits Musical-Profis aus ganz Deutschland und Österreich für das spannende Experiment angekündigt. ...


Interkulturelles Festival Hamburg

eigenarten – Weltoffenheit und Toleranz

Sie leben und arbeiten in Hamburg und kommen aus aller Welt: Unter dem kreativen Dach des interkulturellen Festivals „eigenarten“ zeigen Künstlerinnen und Künstler ihre neuesten Produktionen aus allen Genres der Kunst – und das seit jetzt 15 Jahren. Die Hamburger Kulturbehörde fördert das Festival von Anbeginn an, und das Netzwerk kooperierender Institutionen und Förderer wird ständig größer und intensiver. 41 Produktionen, ausgewählt von einer unabhängigen Jury, sind in diesem Jahr an unterschiedlichen Spielorten zu sehen, die alle eines gemeinsam haben: ihre Leidenschaft für die Kunst, politisches Engagement und Spaß an interkultureller Auseinandersetzung. ...


Hamburg ist Slamburg

Offener Poetry Slam

Prosa und Poetry, Genie und Wahnsinn, Shock and Awe – Seit 1997 das Paris–Dakar unter den Literaturlesungen. Begnadete, kühne, unerschrockene und andere Poeten, Dichter und Schriftsteller lesen fünfminütig aus ihren Werken – und das Publikum findet das toll oder nicht, je nachdem. Die Jury entscheidet, der Gewinner gewinnt: Ruhm, Ehre und nutzlose Trophäen für literarisch wertvolle Leistung. Und nur wer dabei ist, darf einmal sagen, er sei dabeigewesen. All das abgerundet durch Musik von DJ Blume und nur bei: Hamburg ist Slamburg. ...


Genbu Arts

Robinson Crusoe

Wer kennt ihn nicht, den Klassiker der Weltliteratur von Daniel Defoe, über den Schiffbruch und die Strandung eines Seemannes auf einer unbewohnten Insel. Generationen von Lesern hat der Roman fasziniert. Die Hamburger Kreativschmiede Genbu Arts hat sich jetzt des Stoffes angenommen. Anders als in Daniel Defoes Roman, strandet dieser Robinson nicht in der Karibik, sondern weiter im Norden. Was ihm einst die blühende Dschungelwelt sein sollte, ist hier bloß ein karges Stück Insel. Seine einzige Begleiterin: die zermürbende Einsamkeit. ...


Theaterspots

im Oktober

Café Schöne Aussicht - Eine Comedian Harmonists-Geschichte von heute. Das Berliner Traditionscafé „Schöne Aussicht“ hat seine Glanzzeit lange hinter sich. Seit der Übernahme der drei Brüder Konoppke ist der Familienbetrieb stetig bergab gegangen. Der Mietvertrag wurde gekündigt und eine Maklerin mit dem Verkauf des Lokals beauftragt. Aus dem Café soll ein „Coffeeshop im gehobenen Preissegment“ entstehen. Zur Rettung entscheiden sich die drei Brüder alles auf eine Karte zu setzen; und das kann - bei dieser Besetzung - natürlich nur der Gesang sein. …


Premiere: English Theatre

The Whipping Man

Verblüffend und eindrucksvoll, urteilte die New York Times. Das Stück „The Whipping Man“ von Matthew Lopez erzählt die Geschichte von Herren, Sklaven und neuen Zeiten. Caleb de Leon kehrt 1865 heim, nach dem großen Bürgerkrieg in den Staaten. Schwer verwundet, helfen ihm seine alten Sklaven, die nun keine Sklaven mehr sind. Dennoch sind sie die einzigen, die zu ihm halten. Vorsichtig versuchen sie ihm zu erklären, dass sich die Zeiten geändert haben. Alle drei müssen sich daran gewöhnen, dass nichts mehr ist, wie es vorher war. Ein Stück über Verantwortungsbewusstsein, Liebe und Werte. ...


Hamburger Bühne

Start der neuen Spielzeit im Thalia

In der nächsten Spielzeit kann sich die Spielplanauswahl wieder mit einem umfangeichen und spannenden Programm sehen lassen. Eröffnung im Großen Haus ist am 6. September mit Shakespeares "Romeo und Julia" in der Regie von Jette Steckel. Am 12. September folgt die Uraufführung von Elfriede Jelineks Stück "Die Schutzbefohlenen", in dem es um die unmenschliche Asylpolitik wohlhabender europäischer Länder geht. ...


Musical

Über Liebe und Mut

„Rocky – Das Musical“ hat die Herzen der Hamburger im Sturm erobert. Seit November 2012 heißt es am Spielbudenplatz auf St. Pauli im TUI-Operettenhaus: „Ring frei zur Runde eins!“ Und dann verstehen nicht nur die Hanseaten, sondern auch die Zuschauer aus aller Welt ohne Worte, worum es für Rocky Balboa geht: Im Ring und in der Liebe am Ende der Sieger zu bleiben. Und das ist den Machern von „Rocky“ nicht nur für eingeschworene Musicalfans mehr als überzeugend gelungen. Die beiden Hauptdarsteller Andrew Sarich und Wietske van Tongeren, Musical erfahren und Musical erprobt, sind grandios in ihren Rollen: perfektes Schauspiel und stimmkräftiger Gesang – man nimmt ihnen ihre Rolle jederzeit ab. ...


ROCKY gewinnt „Theater-Oscar“:

TONY Award „Bestes Bühnenbild“ für Hamburgs erfolgreichen Musical-Export

Hamburgs erster Broadway-Export setzt seine Erfolgsserie fort: für das Beste Bühnenbild beim Musical ROCKY hieß es Mitte Juni „And the TONY goes to…“. Hugh Jackman, der die TONY-Verleihung dieses Jahr zum vierten Mal moderierte, übergab den renommierten „Oscar der Theaterwelt“ an Christopher Barreca für „Bestes Bühnenbild“, nachdem er sich im Opening bereits mit dem ebenfalls nominierten Andy Karl („Bester Hauptdarsteller“ / ROCKY) ein Seilspring-Duell lieferte. In seiner Dankesrede schickte Barreca auch Grüße in die Hansestadt: „Love to the entire Hamburg team, can’t think of a better place (…)“. ...


Kultur pur:

Sylter Kunst auf Schritt und Tritt

Wohnen und arbeiten am Meer inspiriert Künstler gern zu neuen Ideen. Auf Sylt ist das schon viele Jahrzehnte so. Keitum wird deshalb gern das „Worpswede“ Schleswig-Holsteins genannt. Das ist nicht falsch, denn hier hat sich längst eine Szene etabliert. Zahlreiche, auch international bekannte KünstlerInnen und Galeristen sind auf der Insel zu Hause, einige haben sich in der Sylter Kunstmuseumsstiftung zusammengefunden, um gemeinsame Strategien zur Förderung der hiesigen Kultur zu entwickeln. Zu den Gründungsmitgliedern zählen beispielsweise Dr. Herbert Sieg und Cornelia Kamp, beide in Keitum wohnend und bereit, „das Alte“ zu bewahren und „das Neue“ zugleich zu entdecken. ...


Home Opera

Die Künstler sind im Haus

Opernklänge im Wohnzimmer – die eigenen vier Wände werden mit Home Opera zur Bühne! Das Veranstaltungskonzept schafft neue Räume und Begegnungsmöglichkeiten für Künstler und Kunstbegeisterte. Oper und Operette werden greifbar – und für einen Event der besonderen Art ist damit auch gesorgt. Die Künstler kommen in die privaten Wohnungen und präsentieren bekannte Opern-Hits von Mozart bis Gershwin und auch Raritäten aus der klassischen Tradition, immer besonders und immer ganz nah dran an den Zuhörern. Hohe Decken, ein Piano, die Künstler und Freunde: So geht Hausmusik heute. ...


Kulturverbunden

Blick auf Hamburg

Ab und zu kann man sie in der Stadt sehen, Menschen, die anstelle eines Fotoapparates ihren Blick fest auf ein markantes Gebäude richten und mit Skizzenblock und Bleistift versuchen, das Gesehene einzufangen. Das kostet ohne Frage mehr Zeit und erfordert auch eine Menge Geschick, dafür ist das Ergebnis aber auch jedes Mal ein Unikat. Wer daran Spaß hat und seine Fertigkeiten verbessern möchte, kann sich in der Reihe „Geschichte und Geschichten, spazieren und skizzieren“ Tipps vom Fachmann holen. Verschiedene Stadtteile werden unter fachlicher Führung eines versierten Künstlers erkundet, anschließend gibt es bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch Tipps und Tricks zum Skizzieren. ...


Grenzsteine in Hamburg

Neues Faltblatt des Denkmalvereins

Von ehemals 1.000 Grenzsteinen in Hamburg sind heute nur noch 240 nachweisbar. Sie legen Zeugnis ab von der Vielfalt und vom Wandel territorialer Gliederungen in früheren Jahrhunderten, beispielsweise als das Herrschaftsgebiet Dänemarks und später Preußens an Hamburger Gebiete anschloss. Auch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 veränderte die Grenzverläufe. Der Verein Freunde der Denkmalpflege e. V. legt jetzt eine Publikation über die historischen Grenzsteine und Grenzzeichen in Hamburg vor und appelliert an Politik, Verwaltung und private Eigentümer, einen frischen Blick auf die noch vorhandenen Grenzsteine zu werfen und sich für ihren Fortbestand einzusetzen. ...


Go West! Denn:

An der Küste gibt´s Shantys, Heavy Metal, Pop & Co.

Achtung, Fans. In diesem Jahr rockt´s an der Westküste wie nie zuvor! Mit international bekannten Bands, SängerInnen, Orchestern. Wacken! Der niedliche kleine Ort bei Schenefeld verwandelt sich jeden August in das Mekka der Heavy Metal-Fans. Tausende ziehen dann für ein paar Tage auf die grüne Wiese und lassen sich mit den härtesten Klängen der Welt versorgen. Wer noch keine Karten hat, sollte schnellstens im Internet danach forschen und sich auf gepfefferte Preise gefasst machen. Friesen-Fans fiebern dem zweiten musikalischen Highlight dieses Sommers entgegen. Nur knapp 70 Kilometer nördlich von Wacken – im beschaulichen Husum – geht die Post ab. ...


Stage Entertainment

Afrika direkt an der Elbe

Seit 2001 bricht das Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg alle Besucherrekorde und gilt als einer der wichtigsten Motoren des Kulturtourismus der Stadt. Aber das ist es nicht allein: Mit weit über 5.000 gespielten Shows, über 9 Millionen Gästen und 12 Jahren Spielzeit im Stage Theater im Hafen, ist die Geschichte um den Löwen Simba im Musicalbusiness weltweit ein wahres Phänomen. Die Ausnahme-Produktion verzaubert mit atemberaubenden Masken, fantastischen Kostümen und unvergesslichen Klängen – einer Mischung aus Popmusik von Sir Elton John und original afrikanischen Rhythmen. Wer die Erfolgs-Inszenierung immer noch nicht gesehen haben sollte, kann sich wohl noch Zeit lassen – ein Ende ist bisher nicht in Sicht ...


Wer die Reeperbahn kennt, kennt das Pulverfass

Pulverfass - Synonym für Cabaret & Travestie auf hohem Niveau in Hamburg

Namenstechnisch greift der Gründer Heinz-Diego Leers auf den Ort der Gründung zurück, dem Pulverteich. Hier residierte das Pulverfass lange Zeit erfolgreich in einer Seitengasse in St. Georg. Ein Pulverfass - im gesellschaftlichen Sinne - war das Thema zu den Gründungszeiten allemal. Die Leute trauten sich nicht in das Fass, nur wenn keiner guckte schlich man durch den Eingang. Nach dem Umzug 2001 war das anders. Die Reeperbahn ist traditionell die Bühne für Exoten und Paradiesvögel. Das Pulverfass an der Reeperbahn, ist ein ehemaliges Kiez-Kino (Oase). Hier haben die Traumfrauen, mit ihren schier endlosen Beinen, den schönsten Augen und den zauberhafteste Dekolletés (alles echt?!) die Bühne um ein Sittengemälde in Revueform auf die Bretter zu bringen. ...


„Liebenswert böse“

Exklusive Verabredung mit dem bösen Onkel Scar

Es gibt Dinge, die möchte man im Leben einmal erlebt haben. Dinge, die auf einer to do Liste des Lebens notiert werden oder als Vorsatz den Start ins neue Jahr verschönern. Wenn man für den Hamburg Führer unterwegs ist, kann man so einiges erleben wie zum Beispiel mit einem Löwen zu Abend essen. Ein Treffen mit dem Darsteller des bösen Onkels Scar aus König der Löwen kann genauso spannend sein, wie das Musical selbst. Wer unter dem Tannenbaum dieses Jahr keine Tickets vorfinden konnte, sollte sich einen Besuch des Musicals für das neue Jahr vornehmen.


Caroline Kiesewetter

Caro nimmt Kurs auf Hamburg

Kritisch hat Karl Kraus (1874 - 1936) angemerkt: „Das Wort Familienbande hat einen Beigeschmack von Wahrheit“. Bei Caroline Kiesewetter liegt der alte Zyniker allerdings gründlich falsch - bei ihr knüpfen sich dynastische Bande über die Begabung für Musik und alles Künstlerische. Ihr berühmter Onkel Knut jazzt, singt und komponiert vor allem Norddeutsches, Vater Hartmut und Schwester Kathrin betreiben Musikverlage und eine Musikschule, Mutter Marion schreibt erfolgreich Bücher für Gourmets. Carolines liebste Auftritte nach ihrer Ausbildung am Rose Bruford College for Drama in London fanden in der „Sesamstraße“ statt, wo sie sich in die Herzen der kleinen Zuschauer spielte.