Theaterprojekt

Tallymann un Schutenschubser - ein Leben im Hafen

Der Hamburger Hafen arbeitet. Tag und Nacht. Waren aus aller Welt passieren den Umschlagplatz ¿ und mit ihnen die Geschichten jener Menschen, die das Gut verteilen. Vom Stückgut- zum Containerhafen, vom Segel- zum Dampfschiff ¿ die Hafenwirtschaft war und ist im ständigen Wandel begriffen und der Hafenarbeiter ist direkt bei allen Veränderungen dabei. 50 ehemalige Hafenarbeiter arbeiten heute ehrenamtlich im Hafenmuseum Hamburg, mitten im Freihafen, wo bis Ende der 60er Jahre der Südamerikaverkehr abgewickelt wurde. Sie erzählen über ihre Arbeit am Wasser, über 100 Jahre aus Güterumschlag, Schifffahrt und -bau und mit ihnen leben die alten Geschichten wieder auf. ...


KurzFilmFestival

Das 31. Internationale KurzFilmFestival Hamburg

Das KurzFilmFestival Hamburg ist wie der Kurzfilm selbst. Herausfordernd und eigensinnig. Seine Gäste aus aller Welt bringen alljährlich neue Filmkunst in die Stadt. In den Wettbewerbsprogrammen zeigt das Festival aktuelles Filmschaffen, präsentiert den Nachwuchs der nationalen Akademien, schärft den Blick des Publikums fü̈r den Kurzfilm als Laboratorium oder auch als Abrissbirne filmischer Illusionismen ¿ und hat dabei noch einen ziemlichen Spaß. Die Sichtungsteams haben mehr als 6000 Einreichungen aus ü̈ber 70 Ländern gesehen und aus der aktuellen Kurzfilmproduktion die besten Beiträge fü̈r die Wettbewerbe ausgewählt. ...


Elbjazz Festival

Ein Hafen voller Jazz

Docks, Containerschiffe und Kräne ¿ die Anlagen des Hamburger Hafens haben nicht nur ihre ganz eigene Ästhetik, sondern bieten auch eine Traumkulisse für das Elbjazz Festival. Rund 50 Konzerte an ungewöhnlichen Orten zu beiden Seiten der Elbe, an denen üblicherweise keine Konzertbühnen zu finden sind. Gespielt wird drinnen und draußen, inmitten der Hafenanlagen, auf dem Werftgelände von Blohm+Voss und im Bauch von Schiffen. Dazu das Plätschern der Elbe, eine feine Auswahl internationaler und lokaler großartiger Jazz-Musiker ¿ und fertig ist das perfekte Festival-Wochenende. ...


Comedy

»Olivias Comedy Puff«: Stand-Up Comedy kehrt zurück auf den Kiez!

Dort, wo einst die Beatles erste Schritte auf dem Weg zum Weltruhm machten, bietet künftig die »Schule für Comedy« mit und in Olivia Jones »Show Club« Nachwuchs-Comedians ein Karriere-Sprungbrett: Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe »Olivias Comedy Puff« stehen Nachwuchs-Stars der »Schule für Comedy« mit bereits etablierten Comedians auf der Bühne, um experimentierfreudigem Publikum neue Nummern vorzustellen. Moderiert wird »Olivias Comedy Puff« von Alicija Heldt, die die Bühne von »Olivias Show Club« bereits wie ihre Westentasche kennt. ...


Sternentheater

"Plejaden" Das Weltraumhörspiel

Mit über einer Milliarde verkaufter Hefte ist PERRY RHODAN die erfolgreichste Science-Fiction- und Heftroman-Serie der Welt und zugleich das langlebigste Produkt der deutschen Nachkriegsliteratur. In diesem Jahr gibt es im Planetarium Hamburg den Auftakt für die neue zehnte Hörspielreihe. Im einzigartigen Ambiente des Sternensaals startet der Besucher eine überwältigende akustische Reise: packende Unterhaltung, die besten Stimmen und futuristische, nie zuvor gehörte Soundkulissen! 3.000 Jahre in der Zukunft. Eine Forschungsstation im Sternennebel Plejaden setzt einen Notruf an Perry Rhodan ab. Wurde das Geheimnis der Unsterblichkeit ergründet? Von der Antwort hängt nicht nur Perry Rhodans Überleben ab, sondern die Existenz einer ganzen Spezies ¿


Ausstellung

Werkheim zeigt Hamburger Künstler

Co-Working-Space in Ottensen stellt Räumlichkeiten für Maler, Bildhauer und Designer zur Verfügung/Start der ersten Solo-Ausstellung des Hamburger Malers und Bildhauers André Kunz. Schwierige Zeiten für Hamburger Künstler: Wer am Anfang seiner Karriere steht und noch nicht in den Deichtorhallen, dem Museum für Kunst und Gewerbe oder dem Bucerius Kunstforum hängt, hat es nicht leicht in der Hansestadt. Ausstellungsräume sind weithin Mangelware, und so bleiben viele Kreative ungesehen. Das Werkheim in Ottensen hat es sich zur Aufgabe gemacht, lokale Kunst zu unterstützen und zu fördern. ...


Jazz in Hamburg

Da hat sich was getan

Jazz und Hamburg ¿ das passte in den vergangenen Jahren nicht recht zusammen. Wenige Auftrittsmöglichkeiten, wenig Innovation. Die Szene war klein, das Publikum überaltert und eher an Bewährtem als an Neuem interessiert. Clubs, die von einigen risikobereiten Jazzbegeisterten eröffnet wurden, schlossen ebenso schnell wieder. ¿Ein Rockmusiker spielt drei Akkorde vor 1000 Personen, ein Jazzmusiker 1000 Akkorde vor drei Personen¿ ¿ so ein gängiger Witz. ...


Theaterspots

Mai

Anderthalb Stunden zu spät - mit Nora von Collande und Herbert Herrmann. Pierre und Laurence ¿ seit über 20 Jahren verheiratet ¿ sind zum Abendessen bei Freunden eingeladen. Pierre wartet schon seit einer Viertelstunde darauf, dass seine Frau endlich fertig wird. Doch im letzten Moment beschließt sie, dass sie keine Lust mehr hat, mitzukommen. Denn sie will endlich mal reden: Über sich, über ihn, über ihre Kinder, über ihre Beziehung. Aber vor allem möchte Laurence über die vielen gemeinsamen Jahre reden und das, was vor ihnen liegt ¿ der Ruhestand! ...


Theaterprojekt Flagrant

Macht

Nach "Station Warteraum" und "Scheherazade 2.0" beschäftigt sich die neue Produktion von FLAGRANT mit unterschiedlichen Machtstrukturen, denen jeder Einzelne ausgeliefert ist. Unter der Leitung von Anna Friederike Schröder und Anne Wieckhorst gehen die jungen Darstellerinnen und Darsteller mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen der Frage nach politischen und kulturellen Machtstrukturen auf den Grund. Die Teilnehmenden schreiben eigene Texte, die mit Zitaten aus Literatur und Medien kombiniert und von Soundcollagen unterstützt werden. ...


Cascadas

Coole Drinks und Livemusik

Lange hatte Claudia Vásquez nach einem Ort für eine Bar mit Livemusik gesucht. Ausgerechnet in der Hamburger Innenstadt zwischen Jungfernstieg und Hauptbahnhof, wo nach 20 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden, ist sie fündig geworden. Hier eröffnete sie gemeinsam mit Kristina Kasat die ¿Cascadas Bar¿. Neben einem ausgewählten Sortiment an Drinks und kleinen Snacks gibt es hier regelmäßig Livemusik in den Stilrichtungen Jazz, Soul, Latin und mehr. Zusammen mit der Jazz Federation Hamburg e.V. werden Jam- und Vocal Sessions veranstaltet, einmal im Monat ist das Konzert einer "nationalen Spitzenband" angekündigt. ...


Die Kronprinzessin

vom Panoptikum

¿Man muss jede Figur länger betrachten und auf sich wirken lassen¿, erklärt Dr. Hajo Faerber (67), Geschäftsführer und Seiteneinsteiger des Hamburger PANOPTIKUMS, wenn er sein Wachsfigurenkabinett vorstellt und ins Schwärmen geriet. Grund genug hat der ehemalige Internist aus Hamburg denn das Haus hat eine traditionsreiche Familiengeschichte. Seit über 135 Jahren, genau seit 1879, existiert Deutschlands älteste Wachsfigurenausstellung auf dem Spielbudenplatz parallel zur Reeperbahn, dass von dem preußischen Holzbildhauer Friedrich Hermann Faerber gegründet wurde. Auf einer Ausstellungsfläche von über 700 Quadratmetern werden aktuell über 120 Persönlichkeiten und Prominente aus Kunst, Politik, Geschichte und Showbiz präsentiert. ...


Stage Theater Neue Flora

Neue Produktion ab Herbst

Der Broadway-Erfolg Disneys ¿Aladdin¿ wird ab Herbst 2015 im Stage Theater Neue Flora in Hamburg Europapremiere feiern. Das spektakuläre Musical gewann in diesem Jahr den Tony Award®. ¿Das Herz und der Humor der zeitlosen Geschichte von ¿Aladdin¿, dem Dschinni und den drei Wünschen werden weltweit über alle kulturellen Grenzen seit Generationen geliebt¿, so Thomas Schumacher, Präsident und Produzent Disney Theatrical Productions. ...


Anfänge

Albert Ballin als Erfinder der modernen Kreuzfahrt

Der Weg ist das Ziel. Unter diesem Motto lässt sich die Philosophie der Kreuzfahrt zusammenfassen. Es geht um das Erlebnis Schiff, darum, den Wind und die Wellen zu spüren, an Bord jede Annehmlichkeit zu genießen und dennoch weit entfernte Sehnsuchtsziele zu erreichen. Das war auch in den Anfängen der Kreuzfahrt nicht anders. Albert Ballin, Generaldirektor der Hamburger HAPAG (Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Aktiengesellschaft), erfand diese Reiseform eher aus einer Notlage heraus. In den kalten Jahreszeiten wurden aufgrund schlechter Wetterbedingungen die Transatlantik-Passagen deutlich weniger gebucht. Statt die Schiffe in der kalten Jahreszeit ungenutzt im Hafen liegen zu lassen, kam Ballin 1891 die Idee, im großen Stil Vergnügungsreisen anzubieten. ...


Sand-Malerei-Show

Eine ¿Sandreise¿ durch Hamburg

Um sich in ferne Sphären entführen zu lassen und den Alltag einfach einmal komplett abzuschalten, braucht es keine riesigen Bühnenshows mit spektakulären Licht- und Sound-Anlagen. Manchmal genügt Sand, eine gute Geschichte und natürlich braucht es eine gute Erzählerin. Die aus dem Süden Russlands stammende Sandanimationskünstlerin Aljona Voynova zeigt in der Elbarkaden Lounge am Magdeburger Hafen wie das geht. In einer rund 2-stündigen Performanceshow malt sie mit geschickten Fingern in feinen Sand der auf einer beleuchteten Glasplatte liegt und dessen Bild auf eine für den Zuschauer sichtbare Leinwand projiziert wird. Dabei lebt die Performance von dem Zusammenspiel von Musik, Licht und mitreißenden Geschichten in sich immer wieder ändernden, phantasievollen Bildern: ...


Das Abaton

Deutschlands ältestes Programmkino

Das Grindelviertel beherbergt für Cineasten einen wahren Schatz: Das am Allende-Platz liegende ¿Abaton¿ darf sich mit dem Titel ¿Ältestes Programmkino Deutschlands¿ schmücken. 1970 eröffneten Regisseur Werner Grassmann und Anwalt Winfried Fedder in der früheren Schlüterschen Autogarage von 1912 das Kino. Dort, wo sich während des 2. Weltkrieges im Keller ein Luftschutzraum für ¿Nichtarier¿ befand, die den benachbarten Hochbunker nicht betreten durften, wurde jetzt ein buntes Gemisch aus Filmkunst, Musikfilmen, Underground und Filmen mit starken politischen Engagement gezeigt. ...


Der Diary-Slam

Ergötzliches aus der Pubertät

Für heutzutage Heranwachsende unvorstellbar, gab es einmal eine Zeit ohne Facebook, What¿s app oder Skype. Wer andere sehen und sich austauschen wollte, musste entweder zum Telefon greifen oder sich tatsächlich aus dem Haus bewegen. Steinzeit sozusagen. Sehr in Mode war damals auch das Schreiben von Tagebüchern. Eher eine Domäne von Mädchen, scheuten sich aber auch Jungen nicht ihr Innerstes dem Büchlein anzuvertrauen ¿ und viele davon finden sich trotz diverser Umzüge noch zu Hause. ...


Bunker

Denkmalverein verteidigt Hamburgs berühmtesten Bunker

Der Verein Freunde der Denkmalpflege e. V. reagiert mit Sorge auf die Pläne für eine Aufstockung des Bunkers auf dem Heiligengeistfeld und lehnt diese entschieden ab. Der denkmalgeschützte Bunker ist nicht nur ein hochrangiges Kulturdenkmal, sondern vor allem ein Mahnmal für die Schrecken des Nazi-Terrors und der Bombenkriege. Er ist 1942 auf ¿Führerbefehl¿ von tausenden Zwangsarbeitern der Organisation Todt errichtet worden. Während der Bombennächte im Zweiten Weltkrieg suchten die Hamburger Schutz in seinen Mauern. Unendliches Leid ist mit dem Bau und seiner Inbetriebnahme verbunden. Der Bunker ist heute in seiner Monumentalität stadtbildprägend und spiegelt gleichzeitig die Geschichte des Nationalsozialismus mit seinen verheerenden Folgen wider. Er steht nicht irgendwo, sondern zentral in der Mitte Hamburgs und sollte als mahnendes und unverfälschtes Bauwerk unverändert erhalten bleiben. Im Übrigen ist der Bunker voll vermietet und braucht keine neue Nutzung. ...


Hamburg früher

Burg Henneberg

Steht man in Poppenbüttel an der Schleuse der Alster und schaut über den Park, meint man seinen Augen nicht trauen zu können: Hoch über dem Schleusenteich thront eine Burg ¿ die vielleicht kleinste der Welt. Aus dem Mittelalter stammt sie allerdings nicht. Sie wurde 1884 von Albert Henneberg auf einem künstlichen Hügel aus Schutt errichtet, im Maßstab 1:4 nach dem Vorbild des Thüringischen Familiensitzes. Einst gehörte den Ahnen der Hennebergs ein Großteil Poppenbüttels. 1855 ließ sich in dem Dorf am Oberlauf der Alster, das zu dieser Zeit noch zu Preußen gehörte, die Familie nieder. Sie spielte in der Folge bei der Entwicklung des Fleckens eine entscheidende Rolle ¿ auch weil sie einen Gutshof betrieben, wo vor allem Milch für Hamburg produziert wurde. ...


Hamburg früher

Hammonia

Heil über dir, Heil über dir, Hammonia, Hammonia! Schon mal gehört? Das ist der Refrain der Hamburg-Hymne des Komponisten Albert Methfessel von 1828, die bei offiziellen Anlässen in der Stadt verwendet wird. Hammonia ist sowohl die neulateinische Bezeichnung für die Stadt Hamburg, dient aber als bildliche Darstellung einer Frauenfigur seit Anfang des 18. Jahrhunderts der Stadt auch als identitätsstiftende Schutzgöttin. Zahlreiche Vereine, Unternehmen und Produkte führen den Namen und bekunden damit ihre Verbundenheit mit der Hansestadt. Auch im Stadtbild ist die Dame mehrmals anzutreffen: Über dem Rathauseingang ist ein Mosaik angebracht und im Phönixsaal, der dem Hamburger Brand gewidmet ist, findet sich ebenfalls ein Bild der Dame über den Trümmern der Stadt. ...


Kultur pur:

Sylter Kunst auf Schritt und Tritt

Wohnen und arbeiten am Meer inspiriert Künstler gern zu neuen Ideen. Auf Sylt ist das schon viele Jahrzehnte so. Keitum wird deshalb gern das ¿Worpswede¿ Schleswig-Holsteins genannt. Das ist nicht falsch, denn hier hat sich längst eine Szene etabliert. Zahlreiche, auch international bekannte KünstlerInnen und Galeristen sind auf der Insel zu Hause, einige haben sich in der Sylter Kunstmuseumsstiftung zusammengefunden, um gemeinsame Strategien zur Förderung der hiesigen Kultur zu entwickeln. Zu den Gründungsmitgliedern zählen beispielsweise Dr. Herbert Sieg und Cornelia Kamp, beide in Keitum wohnend und bereit, ¿das Alte¿ zu bewahren und ¿das Neue¿ zugleich zu entdecken. ...


Home Opera

Die Künstler sind im Haus

Opernklänge im Wohnzimmer ¿ die eigenen vier Wände werden mit Home Opera zur Bühne! Das Veranstaltungskonzept schafft neue Räume und Begegnungsmöglichkeiten für Künstler und Kunstbegeisterte. Oper und Operette werden greifbar ¿ und für einen Event der besonderen Art ist damit auch gesorgt. Die Künstler kommen in die privaten Wohnungen und präsentieren bekannte Opern-Hits von Mozart bis Gershwin und auch Raritäten aus der klassischen Tradition, immer besonders und immer ganz nah dran an den Zuhörern. Hohe Decken, ein Piano, die Künstler und Freunde: So geht Hausmusik heute. ...


Stage Entertainment

Afrika direkt an der Elbe

Seit 2001 bricht das Musical ¿Der König der Löwen¿ in Hamburg alle Besucherrekorde und gilt als einer der wichtigsten Motoren des Kulturtourismus der Stadt. Aber das ist es nicht allein: Mit weit über 5.000 gespielten Shows, über 9 Millionen Gästen und 12 Jahren Spielzeit im Stage Theater im Hafen, ist die Geschichte um den Löwen Simba im Musicalbusiness weltweit ein wahres Phänomen. Die Ausnahme-Produktion verzaubert mit atemberaubenden Masken, fantastischen Kostümen und unvergesslichen Klängen ¿ einer Mischung aus Popmusik von Sir Elton John und original afrikanischen Rhythmen. Wer die Erfolgs-Inszenierung immer noch nicht gesehen haben sollte, kann sich wohl noch Zeit lassen ¿ ein Ende ist bisher nicht in Sicht ...


Wer die Reeperbahn kennt, kennt das Pulverfass

Pulverfass - Synonym für Cabaret & Travestie auf hohem Niveau in Hamburg

Namenstechnisch greift der Gründer Heinz-Diego Leers auf den Ort der Gründung zurück, dem Pulverteich. Hier residierte das Pulverfass lange Zeit erfolgreich in einer Seitengasse in St. Georg. Ein Pulverfass - im gesellschaftlichen Sinne - war das Thema zu den Gründungszeiten allemal. Die Leute trauten sich nicht in das Fass, nur wenn keiner guckte schlich man durch den Eingang. Nach dem Umzug 2001 war das anders. Die Reeperbahn ist traditionell die Bühne für Exoten und Paradiesvögel. Das Pulverfass an der Reeperbahn, ist ein ehemaliges Kiez-Kino (Oase). Hier haben die Traumfrauen, mit ihren schier endlosen Beinen, den schönsten Augen und den zauberhafteste Dekolletés (alles echt?!) die Bühne um ein Sittengemälde in Revueform auf die Bretter zu bringen. ...


Grenzsteine in Hamburg

Neues Faltblatt des Denkmalvereins

Von ehemals 1.000 Grenzsteinen in Hamburg sind heute nur noch 240 nachweisbar. Sie legen Zeugnis ab von der Vielfalt und vom Wandel territorialer Gliederungen in früheren Jahrhunderten, beispielsweise als das Herrschaftsgebiet Dänemarks und später Preußens an Hamburger Gebiete anschloss. Auch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 veränderte die Grenzverläufe. Der Verein Freunde der Denkmalpflege e. V. legt jetzt eine Publikation über die historischen Grenzsteine und Grenzzeichen in Hamburg vor und appelliert an Politik, Verwaltung und private Eigentümer, einen frischen Blick auf die noch vorhandenen Grenzsteine zu werfen und sich für ihren Fortbestand einzusetzen. ...


¿Liebenswert böse¿

Exklusive Verabredung mit dem bösen Onkel Scar

Es gibt Dinge, die möchte man im Leben einmal erlebt haben. Dinge, die auf einer to do Liste des Lebens notiert werden oder als Vorsatz den Start ins neue Jahr verschönern. Wenn man für den Hamburg Führer unterwegs ist, kann man so einiges erleben wie zum Beispiel mit einem Löwen zu Abend essen. Ein Treffen mit dem Darsteller des bösen Onkels Scar aus König der Löwen kann genauso spannend sein, wie das Musical selbst. Wer unter dem Tannenbaum dieses Jahr keine Tickets vorfinden konnte, sollte sich einen Besuch des Musicals für das neue Jahr vornehmen.


Caroline Kiesewetter

Caro nimmt Kurs auf Hamburg

Kritisch hat Karl Kraus (1874 - 1936) angemerkt: ¿Das Wort Familienbande hat einen Beigeschmack von Wahrheit¿. Bei Caroline Kiesewetter liegt der alte Zyniker allerdings gründlich falsch - bei ihr knüpfen sich dynastische Bande über die Begabung für Musik und alles Künstlerische. Ihr berühmter Onkel Knut jazzt, singt und komponiert vor allem Norddeutsches, Vater Hartmut und Schwester Kathrin betreiben Musikverlage und eine Musikschule, Mutter Marion schreibt erfolgreich Bücher für Gourmets. Carolines liebste Auftritte nach ihrer Ausbildung am Rose Bruford College for Drama in London fanden in der ¿Sesamstraße¿ statt, wo sie sich in die Herzen der kleinen Zuschauer spielte.