Internationales Sommerfestival

Drei wilde Wochen auf Kampnagel

Das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel in Hamburg gehört seit der Gründung Mitte der 80er zu den großen europäischen Festivals für zeitgenössische performative Künste aus der ganzen Welt. Seit Festivalleiter András Siebold 2013 die Leitung übernahm liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf einer gleichberechtigten Verschränkung der Genres: Pop und Performance, Theater und Tanz, Bildende Kunst. Insgesamt fünf Stücke hat das Festival in diesem Jahr produziert, die als Weltpremieren in Hamburg zu sehen sein werden.


Hamburgische Staatsoper

Gershwins Porgy and Bess

Leidenschaft und Lebenslust - inspiriert von den hinreißenden Spiritual- und Gospelchorälen, den jazzigen Rhythmen des frühen Swing und ursprünglichen Blues, schuf George Gershwin 1935 mit "Porgy and Bess" eine bis heute beispiellos zu nennende Partitur mit unvergessenen Melodien. Große Stimmen wie Ella Fitzgerald oder Billie Holiday machten die Melodien auch jenseits der Opernbühne unsterblich. Nach acht Jahren darf sich das Hamburger Publikum endlich wieder auf das Gastspiel des New York Harlem Theatre freuen.


Das Schiff

Die große Freiheit

Wir schreiben das Jahr 2022. Europa hat sich sehr verändert. Nur Angela Merkel hatte wie immer Recht: Die deutsche Wirtschaft boomt dank der neuen Mitbürger. Allerdings pfeift die EU auf dem letzten Loch. Für Max und Walter sind diese Veränderungen kein Problem, bereisen sie doch seit Jahrzehnten als Entertainer-Duo erfolgreich die Weltmeere.


Vier gewinnt

Hauptstadt der Musicals

Ob Stage oder andere Anbieter, hier in Hamburg gibt es die meisten Angebote für Musicals nach New York und London. Die Stage Entertainment hat ihre gewichtigsten Produktionen immer in Hamburg. Auf der Reeperbahn haben auch andere Musicals ihren Platz, die Geburtstädte der Musical-Kultur ist und bleibt das Operettenhaus neben dem Panoptikum am östlichen Ende des Spielbudenplatzes. Im Operettenhaus startete mit Cats der Boom. Jenseits des arrivierten Kultur-Laugenbrezels ist die Unterhaltung hier auf Entertainment getrimmt. Liebe stirbt nie ist jetzt im Operettenhaus an der Reeperbahn zu sehen. ...


Hamburgs Krimi-Theater

Ein echter Edgar Wallace

Ein Filmteam, eine Hollywood-Diva, ein marodes englisches Landgut und ein echter abgetrennter Kopf - "Der Rächer" von Edgar Wallace bietet alle Zutaten für ein klassisches Kriminalstück. Frank Thannhäuser, Intendant des Imperial Theaters und damit verantwortlich für die Auswahl der Stücke, hat in der Vergangenheit ein gutes Händchen bewiesen. Der von ihm 2002 gestartete "Krimitest" mit dem Stück "Die Frau in Schwarz" von Stephen Mallatratt war sowohl beim Stammpublikum als auch beim neu hinzu gewonnenen Krimipublikum ein so großer Erfolg, dass fortan ausschließlich Kriminalstücke gespielt wurden. Immer wieder schön spannend.